Miriam Weber ist Lehr- und Leitende MTRA, Expertin für Mammographie und leitet im April und Oktober die Workshops „Mammographie und Vakuumsaugbiopsie“. Im kurzen Interview erzählt Sie, worauf die Referentinnen Wert legen und was radiologische Fachkräfte, Radiologen und Radiologen in der Weiterbildung von dem Tag in Stuttgart für ihre Praxis mitnehmen.

Miriam, wie enstand die Idee zum Workshop?

Es ist so: Medizintechnik-Systeme können heute schon ziemlich viel. Aber das ganze Potenzial, den vollen Leistungsumfang der Geräte in der täglichen Praxis zu nutzen, dass ermöglicht nochmal eine andere Qualität zu arbeiten. Weil uns hierfür immer mehr Anfragen erreichen, haben wir entschieden: Lasst´ uns das in einem Workshop zeigen.

Was passiert da?

Unabhängig vom spezifischen Thema – unsere Workshops vermitteln Know-how, geben Erfahrung weiter und bringen Anwender mit Spezialisten zusammen. Was mir besonders gefällt: das läuft immer auf Augenhöhe ab, auch weil Referenten und Teilnehmer gleichermaßen vom kollegialen Austausch profitieren.

Ok – und konkret?

Was uns grundsätzlich wichtig ist: Man gibt Wissen weiter und zeigt Optionen auf, etwa „Schaut, so profitiert Ihr vom ganzen Leistungsumfang des Systems und erleichtert Euch die Arbeit bestmöglich“. Das Entscheidende ist natürlich das Gerät sicher und schnell zu handhaben. Es gibt darüber hinaus aber eben noch Tricks und Kniffe, die tägliche Workflows einfacher gestalten. Oder gerade bei der Mammographie: Wie lassen sich Bilder mit Einstellungstechnik optimieren? Da geht es um den Kontrast, den Schwärzungsunterschied, Auflösung, Prozessierung und die mittlere Parenchymdosis (AGD).  Letztendlich kommt all das den Teams zu Gute,  die mit den Geräten täglich arbeiten – und natürlich vor allem den Patienten.

Hast Du ein Beispiel?

Bei der Vakuumsaugbiopsie ist es für die Patientin ausschlaggebend, optimal zu liegen. Das wiederum spielt eine große Rolle, ob die Untersuchungssituation als unkompliziert, und – den Umständen entsprechend – als angenehm empfunden wird. Für uns bedeutet das, wir möchten die Biopsie so schnell als irgend möglich durchführen. Je vertrauter Du das Gerät bedienen kannst, umso besser gelingt das.

Für wen habt Ihr das Seminar konzipiert?

Für radiologische Fachkräfte, Radiologen und für Radiologen in der Weiterbildung. Darum geht´s: Basiswissen vertiefen, Kenntnisse praxisorientiert erweitern und sich auf den neuesten Stand bringen. Das läuft konzentriert und in ungezwungener Atmosphäre ab.
Ich spring jetzt, aber das ist wesentlich: Für Patienten und radiologische Fachkräfte entscheidet sich die ideale Untersuchungssituation einer umfassenden Mammadiagnostik an Feinheiten. Die geben wir in diesem Workshop weiter, darauf legen alle Dozentinnen Wert.

2o Teilnehmer sind nicht viel.
Was sprach dafür, die Teilnehmerzahl zu begrenzen?

Das ist bewusst so überschaubar angelegt, denn für die praktische Einstelltechnik am Gerät benötigen wir Zeit. Und wir achten darauf, dass jede Frage beantwortet wird. Manchmal ist dafür eben das Fachsimpeln in der Gruppe nötig. Gerade das schätzen die Teilnehmer. Sollte man es nicht in den April-Workshop schaffen: im Oktober bieten wir einen zweiten Termin an, auch wieder in Stuttgart.

Danke, Miriam.

Eine Sache ist mir noch wichtig.

Bitte.

Die Medizintechnik erleichtert es, uns auf die Patientin zu konzentrieren. Darum geht es. Wenn wir sicher und schnell mit dem System umgehen, gibt das Frauen in dieser schwierigen Situation mit all den Ängsten und Sorgen ein Stück weit Sicherheit. Darauf legen wir in allen Teilen des Workshops unseren Fokus.

Für weitere Informationen und Ihre Anmeldung zum Workshop am 18. April oder

10. Oktober klicken Sie hier.

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